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Heilige Pflanze im Buddhismus Als Träger von Buddhas Thron zählt Lotus zu den acht Kostbarkeiten des Buddhismus. Jeden Sommer zeigen die Lotusblumen in ganz Südostasien ihre anmutigen zarten Blüten.
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Sie wächst aus schlammigen Gewässern, ohne dass Spuren davon auf ihr haften bleiben, was die Menschen schon in alten Zeiten magisch anzog und heute Wissenschaftler zum Forschen anregt. Nachts schließt sich die Blume und sinkt unter Wasser, zur Dämmerung kommt sie wieder an die Oberfläche und öffnet sich.
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Die Lotusblume gilt in den östlichen Ländern als Sinnbild der Reinheit und Schönheit und hat wesentliche religiöse Bedeutung. Im Buddhismus wird das Wachsen der Pflanze aus dem Schlamm als Symbol für das Erscheinen von Erleuchteten in Schmutz, Chaos und Illusion der Menschenwelt verwendet.
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Die Lotusblume war vor allem in Indien heilig. Der Schoepfergott Brahma entstand der Legende nach aus einer Lotusbluete, die dem Nabel des Erhaltergottes Vishnu entwuchs. Den Buddhisten ist sie u. a. ein Symbol Buddhas. Das Gebet ´Om Mani padme Hum´ ( O Kleinod in der Lotusbluete) bezieht sich auf den besonders in Tibet hochverehrten Boddhisattva Avalokitesvara |
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Auch im alten Ägypten genoss die Lotusblume zeitweilig hohe Wertschätzung als Symbol der Unsterblichkeit und war der Göttin Isis geweiht. Kaum eine andere Pflanze regte die Dichter mehr an als die Lotusblume. Die frühesten Gedichte sind in China vor 3.000 bis 4.000 Jahren erschienen.
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Der Lotuseffekt Die Lotusblume hat eine besondere Oberflächenstruktur die Wasser, Staubpartikel, Schlamm sowie Mikroorganismen, abperlen lässt. Wissenschaftler arbeiten daran dieses biologische Phänomen nutzbar zu machen. Der sogenannte „Lotuseffekt“ könnte es bald möglich machen, dass z. B. Häuserfassaden sich nach dem Regen selbst reinigen. |
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Der Lotus als Nutzpflanze Der Lotus wird jedoch meist als Nutzpflanze angebaut. Die Bestandteile des Lotus sind fast 100% essbar. Die Rhizome, Blätter, Samen und Stängel finden in der chinesischen und indischen Küche vielfältige Verwendung, und enthalten neben Mineralien und Spurenelemente auch Vitamine.
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Aus den Wurzeln gewinnt man die kostbare Lotuswurzelseide, die heute selten zu bekommen ist und aus der früher in einigen Regionen der Stoff der Mönchsgewänder gefertigt wurde.
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Bei uns kann man sich winterfeste Lotusblumen im Gartenteich kultivieren, die tropische Pflanze braucht aber warme Temperaturen, volles Sonnenlicht und einen Schutz vor Wind, um ihre Pracht zu entfalten.
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Die Lotusblume wächst in schlammigen Gewässern und wächst über die Oberfläche hoch hinaus um in außergewöhnlicher Schönheit zu blühen. Nachts schließt sich die Blume und sinkt unter Wasser, zur Dämmerung kommt sie wieder an die Oberfläche und öffnet sich |
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Unberührt von der Unreinheit, die Lotusblume symbolisiert die Reinheit des Herzen und des Geistes. Die Lotusblume steht für langes Leben, Gesundheit, Ehre und Glück.
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